„Ein neues Jahr ein neues Glück“, dieses geflügelte Wort gilt gleichermaßen für den Glogauer Heimatbund e.V. Wobei uns das Glück auch im vergangenen Jahr nicht verlassen hat, denn u.a. durch finanzielle Zuwendungen seitens der Mitglieder konnte das Jahr 2025 kaufmännisch nahezu ausgeglichen abgeschlossen werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Spendenbereitschaft.
Glück hatten wir auch mit unseren Aktivitäten in Glogau (Głogów) selbst. Der offizielle Antrittsbesuch im Muzeum Archeologiczno-Historyczne w Głogowie im März und die weiterführenden Gespräche im Oktober vermittelten ein großes Interesse an einer zu intensivierenden Zusammenarbeit. Wir danken an dieser Stelle dem Direktor Waldemar Hass und auch dem Stellvertreter Jarosław Helwig für die wohlwollende Atmosphäre. Aus unserer Sicht ein vielversprechendes Zeichen dafür, dass künftige Projekte auch im Interesse unserer Mitglieder realisiert werden können.
Glücklich verliefen ebenso die Gespräche mit der TZG (Towarzystwo Ziemi Głogowskiej), die im Dezember mit der Jubiläumsfeier im Andreas-Gryphius-Theater ihren Höhepunkt fanden. Für den Glogauer Heimatbund e.V. (GHB) nahm stellvertretend der Vorsitzende eine Urkunde aus der Hand von Präses Zbigniew Mazurek entgegen, die die Freundschaft zwischen beiden Organisationen würdigt. In seiner Rede stellte Thomas Kinzel die guten Beziehungen zwischen dem GHB und der TZG heraus. Das gemeinsame Projekt zur Dokumentation der Denkmäler im Landkreis Glogau (Głogów), von dem wir im NGA 11-12/2025 berichtet hatten, schreitet voran. Sowohl Marcin Kuchnicki als auch Antoni Bok sind hier sehr aktiv.
Der besondere Stellenwert, den die Geschichte Glogaus (Głogów) beim Handeln der Stadtverwaltung in der Gegenwart hat, brachte der Stadtpräsident Rafael Rokaszewicz in seiner anlässlich der Jubiläumsfeier gehaltenen Rede zum Ausdruck. Für uns schwebt über allem seine Aussage, „Deutsche Nachgeborene, die die Stadt besuchen sieht er nicht als Touristen sondern als Bürger dieser Stadt.“ In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die „Heimatreise“ Ende Mai 2026.
Die Rede des GHB-Vorsitzenden Thomas Kinzel endete mit den Worten:
„Denn in der Blüte Glogaus zeigt sich auch künftig das deutsche Gestern, das polnische Heute und das uns alle verbindende Morgen.“
In diesem Sinne gestalten wir zusammen ein glückliches Jahr 2026!